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Schnelles Internet für Heigenbrücken

Vertrag für Glasfaserausbau unterschrieben

BM Udo Kunkel und BM Jochen Drechsler unterschreiben den Vertrag für den Glasfaserausbau mit der Telekom

Nur eine Gemeinde, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen. Deshalb ist ein schneller Internetanschluss heute ein Muss!

Die Telekom hatte das beste Angebot für den Netzausbau in Heigenbrücken abgegeben und deshalb den Zuschlag bekommen.
"Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde Heigenbrücken überzeugen konnten," sagt Wolfgang Neumann, Regionalmanager der Deutschen Telekom. "Wir legen hier und heute den Grundstein für deren digitale Zukunft. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen."

Nach der Fertigstellung können 621 Haushalte mit Tempo bis zu 1 Gbit/s das Internet nutzen. Damit werden diese Kunden einen Anschluss haben, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.
Die Telekom wird dafür rund 51 Kilometer Glasfaser verlegen und 10 Glasfasernetzverteiler aufstellen. Notwendig sind auch insgesamt gut 5 km Tiefbau, der weitaus größte Teil davon in versiegeltem Untergrund.

Über die Bayerische Gigabitförderrichtlinie wird der Ausbau dort gefördert, wo die Versorgung bisher noch nicht gut war. Wie das definiert wird, kann beim Bayerischen Breitbandportal nachgelesen werden:
https://www.schnelles-internet.bayern.de/gigabit/ueberblick.html

In Heigenbrücken wird bei diesem Ausbau der Ortskern, der Bereich Kurzenrainhöhe und Mühlacker mit schnellem Internet versorgt. Jakobsthal wird komplett erschlossen.
Eine Karte des Ausbaugebietes kann hier eingesehen werden: Karte des Ausbaugebietes

So läuft der Ausbau
Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Als Erstes wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt und Material bestellt. Parallel dazu werden Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.
Das Glasfaserkabel wird dafür bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung abgeben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Spätestens innerhalb von vier Jahren muss dieser Ausbau abgeschlossen sein. Für alle Haushalte, die mit dieser Maßnahme noch nicht mit schnellem Internet versorgt werden können, gibt es eine Perspektive: Die Vorbereitungen für das nächste Ausbauprogramm laufen bereits.

Über die Infrastrukturförderung des Bundes in der Gigabit-RL soll eine flächige Versorgung mit Glasfaser bis an den Hausanschluss erreicht werden und damit die Lücken geschlossen werden. Alle Flächen, die über die Bay. Gigabitrichtlinie (die aktuelle Maßnahme) nicht gefördert werden konnten, da sie zu gut versorgt waren (nach der bisherigen Förderrichtlinie), sollen künftig über die novellierte Bundesrichtlinie gefördert werden. Des Weiteren soll über die Markterkundung eigenwirtschaftliches Ausbauinteresse abgefragt werden.

https://gigabitbayern.de/heigenbruecken/