Spessartgemeinde Heigenbrücken und Jakobsthal
Ideal für junge Familien
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Wappen
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Hitzewelle belastet viele Menschen körperlich sehr! Bitte achten Sie auf sich:
- Mittagssonne meiden
- Schatten aufsuchen
- Wohnung tagsüber abdunkeln
- vieeel trinken!
Die Hitze belastet uns auch noch an anderer Stelle. Deshalb die dringliche Bitte: Beachten Sie den Aufruf auf der ersten Seite. Sparen Sie Wasser und achten Sie auf die Waldbrandgefahr!
Bundesweit beteiligen sich heute Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Die finanzielle Lage in Heigenbrücken ist sehr angespannt!
Gleichzeitig haben wir großen Handlungsbedarf bei wichtiger Infrastruktur. Sanierungen, Neubau oder Instandhaltung sind lange überfällig bei Kindergarten, Feuerwehr und Rathaus. Der Zustand der Kanal- und Wasserleitungen, sowie der Straßen allgemein ist teilweise dramatisch. Zusätzlich belasten die Kreis- und Bezirksumlage unsere Gemeinde erheblich.
Für die Bürgerinnen und Bürger wird die kommunale Finanzkrise direkt spürbar. Und sie betrifft viele „freiwillige“ kommunale Aufgaben wie z. B. Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote, Vereine, Jugend- und Seniorenarbeit und vieles mehr.
Die notwendige Daseinsvorsorge muss gesichert sein. Aber darüber hinaus muss auch die Lebensqualität gesichert werden, die eine kleine Spessartgemeinde lebenswert macht!
Die Kommunen und ihre drei kommunalen Spitzenverbände fordern deshalb von Bund und Ländern:
• Das kommunale Finanzierungsdefizit muss vollständig beseitigt werden. Dies kann über eine jährliche Soforthilfe, eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen geschehen.
• Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch“ muss sofort für jede Aufgabenübertragung oder -ausweitung von Bund und Ländern gelten – mit einem vollständigen finanziellen und dynamisierten Ausgleich für alle Aufgaben, die den Kommunen von Bund und Ländern übertragen werden.
Die kommunale Finanzkrise ist nicht abstrakt. Sie ist sehr konkret vor Ort spürbar. Bund und Länder müssen handeln, damit die Gemeinde (der Staat vor Ort) für seine Bürgerinnen und Bürger handlungsfähig bleibt.
Herzlichst,
Ihr Jochen Drechsler
Bürgermeister